Willkommen beim BUND Kreisverband Vogelsberg

BUND Kreisgruppe Vogelsberg

Willkommen beim BUND Kreisverband Vogelsberg

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Kreisverband Vogelsberg setzt sich für den Schutz unserer Natur und Umwelt ein, damit die Erde für alle die auf ihr leben bewohnbar bleibt. Neben den Verbänden in der EU, in Deutschland und den Bundesländern gibt es den BUND auch im Vogelsbergkreis. Interessierte Bürger, passive Mitglieder und aktive Umweltschützer sind gleichermaßen bei uns willkommen. Entweder für die regelmäßige Mitarbeit, gerne aber auch im Rahmen von Kampagnenarbeit für ganz bestimmte Anliegen. Kommen Sie einfach bei uns vorbei, schreiben eine Mail oder stöbern vorerst auf unserer Seite!

Schön, dass du dich für den Bund für Umwelt und Naturschutz Vogelsberg interessierst. Wir laden zum Lesen ein unter Aktuelles/ Blog oder gezielt nach Themen. Wir befassen uns u.a. mit den Projekten Stoppen des Weiterbaus A49 und B254, Biodiversität, Windkraft und Verbesserung des Radverkehrs.

Dir liegt etwas über Natur und Umwelt am Herzen? Du möchtest dich einbringen und selbst Themen voranbringen? Dann zögere nicht und schau unter Termine und Engagieren vorbei und werde Teil des BUND Vogelsberg.

BUND fordert Verkehrswende jetzt! SPENDENAUFRUF

Klage gegen die A49

Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten – unter diesem Motto ist der Bund für Umwelt und Naturschutz im Vogelsberg seit 1995 im Widerstand gegen den Bau dieser Bundesautobahn A49 aktiv.

Vor kurzem wurde klar, dass bei der Planfeststellung gegen die Wasserrahmenrichtlinie verstoßen wurde. Der BUND hat daher beim Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen die Rücknahme des Planfeststellungsbeschlusses für die A 49 (VKE 40) beantragt. Das Land hat das abgelehnt. Dagegen klagen wir. Nun ist die Klage frist- und formgerecht eingereicht, die Eingangsbestätigung des BVerwG (Bundesverwaltungsgericht in Leipzig)  ist da. Rechtsanwalt Nebelsieck arbeitet derzeit an der Klage-Begründung, die muss innerhalb von 10 Wochen fertig sein. Nun brauchen wir Geld.

 Unsere herzliche Bitte: wenn Sie es möglich machen können, dann unterstützen Sie die Klage mit einer projektbezogenen Spende.

 

Abgewickelt wird die Spende und die Finanzierung der Klage über die Kasse des BUND-Landesverband Hessen (***).

Auf folgender Internetseite erfährt man mehr über die Online-Spende: http://www.bund-hessen.de/spenden/ Sie ist hier möglich: https://archiv.bund.net/formular/index.php?f=spenden&st=lvhessen

Ansonsten sind hier die Daten:

BUND Hessen-Spendenkonto:
IBAN: DE46 5005 0201 0000 3698 53
BIC: HELADEF1822

Ganz wichtig: Verwendungszweck = Klage A 49 

(nur dann kommt das Geld sicher in die Prozess-Kasse)

Spendenquittung: Der BUND-Landesverband stellt für alle Spenden über 200.-€  „automatisch“ eine Spendenquittung aus. Spenden unterhalb von 200.- € werden vom Finanzamt ohne Quittung anerkannt, der Überweisungsbeleg genügt. Ca. 3 Wochen nach der Überweisung sollte die Spenden-Quittung des BUND-Landesverband eintreffen. Falls die ausbleibt: bitte melden bei w.dennhoefer(at)web.de. Wichtig: Auf dem Überweisungsformular die Adresse angeben, wenn eine Spendenquittung gewünscht wird (falls das nicht möglich ist: bitte E-Mail an w.dennhoefer(at)web.de, ich gebe die Daten an die Spendenkasse weiter).

Damit wir hinsichtlich der Klage-Finanzierung Sicherheit haben,  wäre es gut wenn wir jetzt schon einen Teil der möglichen Unterstützung als Spende erhalten würden. Wir freuen uns aber auch über Finanzierungszusagen** zu einem späteren Zeitpunkt – die Erfahrung aus anderen Verfahren hat gezeigt, dass sich Klageverfahren manchmal über Jahre hinziehen. (Formulierungsvorschlag siehe unten **)

 

Warum wir klagen:

Der BUND Landesverband Hessen kann als „Anwalt der Natur und Umwelt“ gegenüber umweltrelevanten Entschei­dungen eine gerichtliche Kontrolle erwirken. Ob wir klagen überlegen wir vorher sehr gründlich. Erstens: weil Klagen viel Geld und viel Arbeitszeit kosten (der BUND im Vogelsberg hat ca. 5.400.- € angespart, 3.500.- davon gehen nächste Woche in die Prozess-Kasse). Zweitens, und wichtiger: wir sind kein „Klage-Verein“.  Der BUND nutzt seine Klage­möglichkeit nur in ausgewählten Fällen, also um konkrete Gefahren für Mensch und Natur abzuwehren und um politische Veränderungen zu erreichen. Genau so ein Effekt ist mit der Klage „A49“  verbunden. Der Bau einer Autobahn quer durch ein Wasserschutzgebiet ist widersinnig.  Wenn man sich die regenarmen Sommer der letzten Jahre, die Absenkung des Grundwassers im Vogelsberg und umgebenden Gebieten und den traurigen Zustand unserer Waldbäume vor Augen führt, erscheint die Abholzung eines intakten Waldgebietes bizarr.

Der Bau der A49 ist der klassische „Planungs-Dinosaurier“. Wir würden es vorziehen, wenn die Politik die Entscheidung über das richtige, das heißt nachhaltig bessere, Verkehrsmanagement nicht an die Gerichte delegieren würde, sondern nach heutigem Wissensstand entscheiden würde. Die A49-Planung bedroht Wohn- und Erholungs- und Naturschutzgebiete. Bedroht ist ein wunderbares, naturnah bewirtschaftetes Waldgebiet – der Dannenröder Forst. Auch wenn Naturschutzverbände in einem Gerichtsverfahren vornehmlich Umwelt-und Naturschutzaspekte “einklagen” können, geht es uns darum, mit unserer Verbandsklage Natur und Menschen vor den massiven Auswirkungen der geplanten Autobahn zu schützen. Es ist unbestritten, dass Bewohner in bestimmten Ortsdurchfahrten erheblich unter dem bestehenden Verkehr leiden. Die A 49 ist allerdings nicht geeignet, diese Problematik zu lösen. Es gilt nach wie vor der kluge Spruch: Wer Straßen baut, wird Straßenverkehr ernten.

 Brauchen Sie mehr Informationen?

Einiges finden Sie in dieser pdf , in der auf das Wasserschutzgebiet vom BUND eingegangen wird, oder unter  https://schutzgemeinschaft-gleental.de/. Das Anklicken  lohnt sich, alleine für den Drohnenflug über den bedrohten Dannenröder Forst. Oder -noch besser – ein Herbstspaziergang im Dannenröder-Forst. Wer zu den Baumhäusern will: vom Sportplatz Dannenrod ist der Weg gut markiert.

Und noch ein link: https://www.oberhessen-live.de/2019/11/09/homberger-gruene-unterstuetzen-resolution-zum-baustopp-der-a-49/  hier finden Sie eine Umfrage: „Wie stehen Sie zum Bau der A 49?“ (abgerufen am 14.11.19, 10:00 Uhr)

 

·       Der Bau der A49 soll gestoppt werden. (55%, 3.175 Stimmen)    

·       Die A49 soll fertiggebaut werden. (45%, 2.590 Stimmen)                         Stimmen Gesamt: 5.765

 

 

 

** Formulierungsvorschlag für eine Verpflichtungserklärung


Ich bin ich bereit / sind wir bereit,

·        einen monatlichen Beitrag für zwei Jahre in Höhe von ……….Euro,

·        einen monatlichen Beitrag für die Zeit von einem Jahr in Höhe von ………Euro beizusteuern. (Bitte ergänzen bzw. Unzutreffendes streichen)

Diese Erklärung ist für Sie nicht bindend im juristischen Sinn. Wir vom BUND werden Sie dann um die Einlösung der Verpflichtungserklärung bitten, wenn ab 2020 weitere Verfahrens- und Anwaltskosten entstehen. Wir werden Sie dann um Überweisung auf das BUND-Spendenkonto bitten. Die Verpflichtungserklärung ist vom Prinzip des Vertrauens bestimmt. Deshalb kann sie auch in anderer Form als durch dieses Formular erfolgen.

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